Elba's wundervolle Natur - Antonello Marchese

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Elba ist die größte der Inseln des Toskanischen Archipels, dem Bogen der aus sieben  Inseln und einigen kleineren Felsen besteht, die vor der toskanischen Küste liegen. Die Insel mit einer Oberfläche von 223,5 km² ist die drittgrößte der italienischen Inseln: und wenn sie auch gegenüber den größeren Schwestern Sizilien und Sardinien recht klein erscheint, kann man ohne weiteres bestätigen, dass Elba eine "große" Insel ist was ihre Natur, ihre Geschichte und ihre Kultur betrifft. Mit einer Länge von Osten nach Westen von 25 km und einer Breite von Norden nach Süden von ca. 18 km, hat sie eine irreguläre Form, ganz vage als Dreieck zu erkennen, die von einigen als merkwürdiger Fisch mit breitem Schwanz definiert wird.

 

Die zahlreichen kleineren und größeren Buchten, Halbinseln, und Einschnitte bewirken eine Küstenlinie von 147 km. In einer neueren Veröffentlichung über die Insel Elba wurden mehr als 150 kleinere und größere Strände an Elba's Küsten gezählt.
Sehr abwechslungsreich die Geologie und die Hügel und Berglandschaften der Insel. Ein breites Spektrum an verschiedenen Felsenarten die eine Serie von Hügeln und Bergen bilden wie  im Osten den Cima del Monte (516 m. ü. Ms.), im Zentrum den Monte Orello (377 m. ü. Ms.) und im Westen das Granitmassiv des Monte Capanne dessen Gipfel eine Höhe von 1.018 m. ü. Ms. erreicht.

 

Verständlicherweise korrespondiert diese Vielfalt der Landschaften mit einer Vielfalt an natürlichen Lebensräumen, mit teilweise ganz eigenen Klimazonen und Mikroklimas. Durch unterschiedliche Ausrichtung, Höhe und Luftfeuchtigkeit entstehen verschiedene Situationen und Lebensformen. Aus botanischer Sicht zählen wir 1.209 verschiedene wildlebende Pflanzen auf der Insel Elba. Darunter einige kostbare endemische Arten die uns wie in einem Labor von der natürlichen Evolution der Inseln erzählen. Was die Fauna betrifft ist zu bemerken, dass größere Säugetiere fehlen, abgesehen von Wildschweinen und Mufflons, die jedoch erst in neuerer Zeit vom Menschen eingeführt wurden, bemerkenswert jedoch die reiche Vielfalt an kleinen Tieren die unsere Aufmerksamkeit und unseren Schutz verdienen.

 

Zahlreich auch die Vogelarten, wir sprechen von ca. 80 Arten die auf Elba nisten, zusätzlich zu den durchreisenden Zugvögeln. Wenn wir uns dann auch noch die vielen Marinen Lebensformen ansehen ist es verständlich, dass Die Insel Elba wie auch die übrigen Inseln des Toskanischen Archipels von Naturfreunden und Beobachtern als regelrechte Naturparadiese bezeichnet werden. Die Inseln des Toskanischen Archipels wurden 1996 in den Nationalpark des Toskanischen Archipels aufgenommen.
Text: Antonello Marchese
Freie Übersetzung: A. Knauer

Foto: Antonello Marchese
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